Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

Er ist

und der wind heult seinen namen. die einsamkeit der nacht und das matte licht des mondes um ihn herrum. schwarz der tote wald hinter ihm, der himmel mit silbernen wolken besetzt. kein anzeichen von leben hier. nur das nichts. und der wind, der ihn ruft. doch er weis nicht was der wind ihm sagen will. unverständniss. will er ihn überhaupt etwas sagen? fantasie ist ihm fremd und doch das einzige was er hier hat. er kennt keine sprache, er kennt kein leben. doch weis er das der wind ihn ruft. woher? das weis auch er nicht. doch es ist so und es war so. Und es wird so sein. keine zeit, kein heute oder morgen. nur jetzt. und das nichts. denn nichts gibt es und es gab nie jemanden oder etwas was ihm von etwas berichtet haben könnte. kein zweifel, denn alles was ist ist nur für ihn so. hat er sich es durch gedankenkraft geschaffen? er kennt aber doch keine gedanken. denn alles was er denkt ist seine wirklichkeit. wie könnte es so gedanken geben? er kennt keine gedanken, er ist einfach nur. oder ist er nicht? er weiß es nicht. er weis nichts. es ist alles und so ist es gut. denn er kennt auch kein böse. wieso er ist? ist er überhaurt? das ist nicht von bedeutung. nicht für ihn. er ist und deshalb ist er.
11.1.07 21:55
 


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