Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

Im Schatten gefangen. kein Licht, keine Hoffnung, kein Entkommen. Vom Hass verbrannte Seele. Von Trauer blokierte Gefühle. Von Angst erschaffene Einsamkeit. Kein Vertrauen mehr. Worein? Wohin? Weshalb? Warum bin ich nun so einsam? Wieso vermisse ich dich mehr als noch zu Lebzeiten? Ich werfe meine Farben an die Wand, schlage auf sie ein, breche vor ihr zusammen. Warum? Warum? Doch es bringt auch keine Milderung. ich bin und bleibe in einem Zustand unkontrollierbarer Emotionen und tiefster Verzweifelung. Meine Gedanken kreisen um die Klinge. Hoffnung und freude erfüllt mich. Doch auch die sind nicht von dauer. Wieso kann ich nicht endlich Heim gehen?? Ich blicke aus dem Fenster. Ich sehe das grau im Himmel. Wie die Elbe. Ich sitze gedanklich am Steinstand bei Schnalles Haven, sehe den Wellen zu wie sie auf das Ufer prallen, brechen und sich in die unendliche Masse des Wassers zurückziehen. Meine Augen blicken in die Glut. Ich spühre die Hitze auf meiner Haut. Est ist vorbei. Nie wieder wird es wieder so werden. Verloren ist all die Hoffnung, wenn das Beispiel eines berfeckten Lebens deinen Wunsch als erster Erfüllt, dich in der Unmöglichkeit des Wiederholens zurücklässt. Hoffnung. Hoffnung durch meine Texte doch verständniss für meinen Wunsch zu wecken. Hoffnung endlich gehen zu können. Wenn ihr mich versteht, wenn ihr ähnlich denkt, schließt euch mir an, ein Vermächtniss zuschaffen, was das Unweigerliche erklährt. Nur wer sich traut seine Gefühle zu fassen wird jemals frei sein, frei im Geiste, wird Er selbst sein! mfg, Lost

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