Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten


der schwarze weier
der nebel lichtet seinen schleier
und ein klarer, schwarzer weier
liegt hinter dichten brombeerhecken,
die ihn vor der welt verstecken.

in diesem eichenhain
liegt er dort, ganz allein
geschütz vor dem menschen
und seinem finsterem denken.

umringt von einer wiesenpracht,
der den weg hierhin zur freude macht,
hinter diesen magischen, alten steinen
die seit dem anbeginn hier verweilen.

dies ist ein guter ort,
denn moral und anstand sind weit fort,
niemand der dir was vorschreibt,
nur die geliebte einsamkeit.

wenn ich hier am ufer stehe
und in das glatte wasser sehe
muss ich an das leben denken,
und an die absicht, es zu verschenken.

ich wünsche mir hier zu stranden,
mit meinem geist und meinen gedanken,
wenn einst meine stunde naht,
wenn ich liege tief im grab.

wenn ich einst weg von hier,
danke ich jedem, vorallem dir,
denn wenn du meine texte kennst,
war mein leben wohl nicht ganz verschenkt.


Gratis bloggen bei
myblog.de