Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten



eine seltsame ruhe erfüllt mich.
stille in meinem inneren.
ich überlege, was ich fühle, doch ich weis es ganz ehrlich nicht.
eine seltsame, schöne art der traurigkreit.
und die leere, die irgendwie fühlbar ist.
es ist mir irgentwie alles egal.
und doch bringe ich es noch nicht hinter mich.
ich überlege und verwerfe den gedanken ans nachdenken sofort wieder.
irgendwie ist mich nach nichts zu mute, nicht mal zum denken.
ich fühle mich furchtbar schwach.
mir wird nun immer mehr bewust, was ich für ein wrak bin.
ich sehe mich nicht.
ich bin nicht.
was bedeutet es schon zu denken?
was bedeutet es schon zu sein?
ist überhaupt irgend was von bedeutung?
manche sagen die liebe.
ja die liebe. doch ist es irgendwie keine lösung nur für den anderen zu leben, wenn man sich selbst nicht versteht, wenn man einfach nicht mehr einer von den "menschen" ist.
es tut mir leid die umwelt mit meinen gedanken zu verpesten, aber es tut gut einfach einmal zur besinnung zu kommen, und dies kann ich nunmahl am besten durch das schreiben.
es tut mir leid, aber ichkann einfach nicht mehr weiterdenken, heute nicht mehr.
ich suche meinen frieden in der musik, mit stücken wie die moldau von smetana, dem requiem von mozat und der aria von bach.
probiere die augen zu schließen und an das einzige zu denken, was heute noch beruhigen kann, die natur. an blaue flüsse, grüne wälder.
an die grauen felsen und den silbernen mond.
an die schwarze nacht, an die liebe zu der welt.
an alle blos nicht an mich.
ich bitte mich nicht zu verurteilen, weil ihr einfach nicht fühlt was ich fühle, nicht seht was ich sehe, weil es niemanden zusteht über einen fremden zu urteilen.
auch wenn alles was ich schreibe in euren augen falsch oder dumm ist, es ist doch meine wahrheit, und ich kann sie so schon schwer genug ertragen, ohne .........

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