Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

Ein verwirrender Strudel der Gefühle
oder
Ein Funken Hoffnung der Irronie


viele monde sind vorrübergezogen, seit meine seele erwachte.
viel zeit ist vergangen, um nachzudenken.
um zu überlegen.
um zu verstehen.
um zu entscheiden.

viel zeit ist vergangen.
es war eine zeit der zweifel und der angst.
die angst vor dem denken, vor sich selbst und bor der warheit.
es waren jahre der unentschlossenheit.
jahre, in denen ich an den nächsten tag dachte, ohne zu wissen, ob ich ihn noch erleben werde.
viele unsicherheit über die nächsten sekunden der seelenqualen.
doch gewissheit fegt jenes heute weg.
jene tage der entschlossenheit und der zuversicht in das sich nahende ende sind wie ein balsam, sind die freude die ich so lange vermisst habe.
die dunkelheit umschließt mich wieder, doch ist sie nun warm und einladend.
ich spühre die kälte schon jetzt. die angeneme müdigkeit, die mit ihr einhergeht.


die liebe und die sehnsucht verzehren mich. der wunsch endlich sich in seine kalten schwarzen arme zu legen, das erste mal richtig zu endspannen.
und so reite ich nun auf den schwingen des unvermeidlichen, ergötze mich an der nacht und an dem mond, an den sternen und am wsser, an grünen auen und grauen bergen.
ich schwebe über wälder und hochmoore, über schroffe klippen und schäumende brandung. über zerklüfftete berglandschaften und über dürre wüste.
und alles erscheint mir nun anders. perfekt und in harmonie.
aber alles scheint einem wohl erträglicher, wenn man einen begrenzten zeitraum hat, es zu durchleben.
ich verspühre eine innere ruhe, die mit meinen quälenden gedanken zu kämpfen scheint.
eine art euphorischer zustand, in dem man nicht weis ob einem zum weinen oder zum lachen zumute ist.
verwirrt könnte man es beschreiben. oder trunken und übermannt von der sinnflut von gefühlen die im stärkstem kontraste zueinander über mich hineinbrechen.
nun ja, halt nur einen beschränkten zeitraum noch...

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