Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

 

 

etwas stimmt nicht.

etwas ist nicht so, wie es sein sollte.

es ist wie ein schatten der in der dämmerung am waldrand entlangstreift. du siehst ihn aus dem augenwinkel, drehst dich um und erblickst nur dunkelheit. du weist weder was er ist noch wo er ist, doch weist du mit bestimmtheit das etwas dort war.

 

so geht es mir auch jetzt.

ich weis nichtgenau warum, aber irgendetwas ist in der vergangenheit fürchterlich schief gelaufen, und tut es noch immer.

zweifel an den errinnerungen, an der glaubwürdigkeit bestimmter leute, angst sie zu unrecht zu verdächtigen.

eine frage quält mich, auf die es niemals eine antwort geben wird.

eine frage, die ich kaum zu denken wage, geschweige denn sie auszusprechen.

doch löst grade diese scheinbar unlösbare unwissenheit dises gefühl aus: etwas ist nicht so wie es sein sollte.

 war da nichts? ist alles so wie ich es gesagt bekam?

habe ich etwas übersehen? bin ich unfähig lügen zu erkennen?

oder, vieleicht, will ich sie nicht erkennen?

 

ich verliere den glauben an vieles, welches mich in letzter zeit aufgebaut hat, über "warheiten?" die micht beruhigten, uber vieles, was mir sehr wichtig ist.

ich suche warheit. doch will ich sie wirklich finden? und wenn ja, zu welchem preis?

 

wird meine zeit noch für eine antwort reichen?

ich weis es nicht, doch hängt an dieser frage auch mein seelenfríeden


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