Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

Unbegreiflich. dieser zustand zwischen zwei extremen.

zum einen die unendlich erfüllende liebe, allumfassend, erdrückend, schon körperlich schmerzend.

zum anderen diem verzweifelung, angst und unerklährbare trauer.

das glück gefunden zu haben und nicht wissen ob es soetwas wirklich gibt.

jeh mehr ich die liebe in mir fühle, desto trauriger werde ich. muss an so viel schlechtes, unumweichliches, einfach traurig machendes denken.

ich denke an glück, eine wunderbare zukunft mit dir, ein wundersam erfüllender gedanke. ist es liebe? seelenverwandschaft? Leben?

 

zum anderen die tiefe verzweifelung um unsere welt. das gefühl unmächtig vor ihr zu stehen; unmächtig sie zu verändern.

je mehr ich die freude in mir fühle, desto stärker scheind die verzweifelung zu sein, als ob ich das leid jedes einzelden dieser welt in mir spüren würde.

was bedeutet dies? bin ich nur glücklich wenn ich traurig bin?

es ist als hätte meine selbsterrichtete mauer, meine kälte möglichst keine emozionen zu finden einen zustand hervorgebracht, indem ich nicht mehr in der lage bin mit diesen umzugehen.

je mehr glück und liebe, desto mehr verzweifelung wegen der lage der welt, unseres lebens und der zukunft.

ist es erwachsen werden? emozionale instabilität? oder einfach nur verantwortung für seine emotionen zu übernehmen? 


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