Lostsoulcatcher

Die Gedanken eines Toten

Eine schwarze Ebene. absolutes nichts. ein schwarzer Himmel über schwarzer Erde. keine trennung ist zu sehen, als ob beuides vermischt währe. angst und hoffnungslosigkeit regieren meine gefühlsregungen diesbetreffend. trauer überkommt mich. nichts ist wie es scheind, und noch weniger als es einst war. die hände zu fäusten geballt stehe ich dort unter dem unwirklichem firnamen, will wütend werden, meinen frust in den sturm schreien. doch ich kann es nicht. eine seltsame gleichgültigkeit hat von mir besitz ergriffen. nichts ist mehr von bedeutung. weder meine gedanken noch meine gefühle. weder mein körper noch mein geist. weder das was ist oder was kommen wird. mein entschluss ist gefallen, und damit auch die bedeutung des lebens an sich. nichts vermag mich noch zu berühren, nichts ist noch von bedeutung. weder die zeit noch das hier und jetzt. nun sehe ich die welt mit anderen augen. ich blicke über die felder und sehe nichts als schwärze und illusion. ich blicke ins licht und sehe finsterniss. nichts an meiner auffassung ist die irgent eines anderen menschens. nichts von dem was ich sehe wirst du jeh sehen geschweige denn verstehen. du solst nicht denken das die schwärze in meinem inneren etwas schlechtes für mich währe, nien sie ist im gegenteil der einzige balsam der meiner seele vergönnt ist. nichts erscheint mir erstrebenswerdter als die verbreitung dieser dunkelheit, nichts erscheint mir angenemer als diese ebene aus gedanken und stillem wissen, in die mein geist eingetaucht ist. einmal berührt von dieser erfassenden friedlichen stille ist alles andere bedeutungslos. es gibt kein entrinnen vor dem unvermeidlichen. bin ich verrückt weil ich die dunkelheit liebe, mich nach ihr sehne und nurnoch ein teil von ihr werden will?? wenn ja, was ist dan normal??

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